Wiesbaden, 5. März 2026 – Sport-Fans sind nicht nur leidenschaftlich – sie sind Deutschlands digitale Avantgarde. Das zeigt eine neue, repräsentative Studie der Sportbusiness & Research Beratung ONE8Y und der Digitalberatung EXTRAMILE unter 3.010 Berufstätigen in Deutschland. Die Kopfgruppe der Sport-Fans (Top-1-Box, n=1.120) unterscheidet sich in ihrem Digitalisierungsverhalten nicht graduell, sondern strukturell vom Bevölkerungsdurchschnitt – bei Technologie-Affinität, KI-Nutzung, Tool-Adoption und digitaler Kompetenz.
Fast jeder zweite Sport-Fan (48,2 Prozent) bezeichnet sich als „sehr an Technologie interessiert“ – in der Gesamtbevölkerung sind es lediglich 30,3 Prozent. Das entspricht einer Abweichung von knapp 18 Prozentpunkten und ist der größte gemessene Unterschied in der gesamten Erhebung. Gleichzeitig nutzen 44,4 Prozent der Sport-Fans Künstliche Intelligenz bereits strukturell im Arbeitsalltag – gegenüber 32,8 Prozent in der Gesamtbevölkerung.
„Für Marken, die über Sportsponsoring Early Adopter und technikaffine Zielgruppen erreichen wollen, ist das ein starkes Argument“, sagt Hendrik Fischer, CEO von ONE8Y. „Diese Daten zeigen: Wer Sport-Fans erreicht, erreicht nicht nur Emotion – sondern eine der digital fortschrittlichsten Zielgruppen des Landes.“
Künstliche Intelligenz: Bei Sport-Fans bereits Arbeitsalltag
Der Einsatz von Künstlicher Intelligenz ist unter Sport-Fans deutlich weiter fortgeschritten als in der Gesamtbevölkerung. 12,6 Prozent der Fans geben an, KI sei „zentraler Bestandteil“ ihrer Arbeit (Gesamt: 7,8 Prozent). Zusammen mit denen, die KI „in mehreren Prozessen fest integriert“ haben, nutzen 44,4 Prozent der Sport-Fans KI strukturell im Arbeitsalltag – gegenüber 32,8 Prozent in der Gesamtbevölkerung. Nur 11,6 Prozent der Fans sagen, KI spiele bei ihnen „gar keine Rolle“ (Gesamt: 19,5 Prozent).
KI-Produktivitätseffekt: Fans spüren den Unterschied stärker
Sport-Fans nehmen den Produktivitätsgewinn durch KI deutlich stärker wahr. 16,6 Prozent berichten von einer „starken“ Verbesserung (Gesamt: 9,4 Prozent). Insgesamt geben 47,4 Prozent der Fans eine „starke“ oder „deutliche“ Verbesserung an, verglichen mit 37,2 Prozent im Durchschnitt. Umgekehrt sagen nur 22,6 Prozent der Fans, KI habe ihre Produktivität „gar nicht“ beeinflusst (Gesamt: 27,7 Prozent).
KI-Tool-Nutzung: Mehr Einsatz über alle Anbieter hinweg
Sport-Fans nutzen KI-Tools aller großen Anbieter überdurchschnittlich häufig. OpenAI-Produkte wie ChatGPT kommen bei 49,6 Prozent der Fans zum Einsatz (Gesamt: 41,3 Prozent). Google-KI-Lösungen erreichen 45,4 Prozent (Gesamt: 37,7 Prozent), Microsoft-Tools wie Copilot 31,4 Prozent (Gesamt: 24,3 Prozent). Der Vorsprung zieht sich durch alle Anbieter. Gleichzeitig liegt der Anteil der Fans ohne jeglichen KI-Einsatz mit 10,0 Prozent deutlich unter dem Gesamtwert von 15,0 Prozent.
Digitale Kompetenz und Sicherheit: Sport-Fans fühlen sich souveräner
Sport-Fans weisen nicht nur höhere Nutzungsquoten auf, sondern berichten auch häufiger von digitaler Selbstsicherheit und Datenkompetenz. 21,1 Prozent beschreiben sich als „sehr sicher“ im Umgang mit digitalen Systemen (Gesamt: 13,5 Prozent). Bei der Datennutzung kommen Sport-Fans auf 64,1 Prozent positive Bewertungen – gegenüber 52,5 Prozent in der Gesamtbevölkerung.
Vertrauen in KI-Software: Sport-Fans setzen stärker auf große Hersteller
47,0 Prozent der Sport-Fans äußern ein „sehr hohes“ oder „eher hohes“ Vertrauen in KI-Software großer Hersteller – in der Gesamtbevölkerung sind es 35,8 Prozent. Der Anteil mit „sehr hohem“ Vertrauen ist bei den Fans mit 13,4 Prozent fast doppelt so hoch wie im Durchschnitt (7,8 Prozent).
„Die Daten widerlegen das Klischee vom reinen Emotionspublikum“, sagt Carla Wensor, Inhaberin der Digitalberatung EXTRAMILE. „Sport-Fans sind nicht nur leidenschaftlich – sie sind digital kompetenter und technologieoffener als der Durchschnittsdeutsche. Für Unternehmen, die digitale Transformation vorantreiben, ist die Sportcommunity eine strategisch hochrelevante Zielgruppe.“
Hendrik Fischer ergänzt: „Sport-affine Zielgruppen unterscheiden sich nicht nur in ihrer emotionalen Bindung, sondern auch in ihrer digitalen Reife signifikant vom Bevölkerungsdurchschnitt. Wer diese Zielgruppe über Sportsponsoring aktiviert, erreicht damit nicht bloß Reichweite – sondern einen digitalen Vorsprung.“
Zur Methodik
Die Erhebung wurde von der Digitalberatung EXTRAMILE in Zusammenarbeit mit der Sportbusiness & Research Beratung ONE8Y durchgeführt. Befragt wurden 3.010 Berufstätige in Deutschland im Februar 2026. Die Kopfgruppe „Sport-Fans“ (Top-1-Box, n=1.120) umfasst Personen, die angaben, „sehr an Sport interessiert“ zu sein. Alle Prozentangaben beziehen sich auf die jeweilige Teilstichprobe.
Über ONE8Y
Die Studienergebnisse stammen aus der ONE8Y Database, der weltweit ersten lizenzbasierten Marktforschungsdatenbank für das Sportbusiness. In dieser Datenbank lassen sich valide Marktforschungsdaten aus über 40 Ländern zu vielfältigen Sportmarketing- und Business-Themen finden. ONE8Y wurde 2018 gegründet und zählt zu den führenden Sportbusiness Beratungen in der DACH-Region. Das Unternehmen vereint Marktforschung mit Beratungsleistungen und unterstützt ihre Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Sitz der Beratung ist Wiesbaden.
Mehr unter www.one8y-db.com
Über EXTRAMILE
EXTRAMILE ist eine Digitalberatung mit Fokus auf datengetriebene Transformationsprozesse. Das Unternehmen unterstützt Organisationen bei der strategischen Nutzung digitaler Technologien, Künstlicher Intelligenz und Datenanalyse. Sitz der Beratung ist Wiesbaden.
Mehr unter www.extramile.de
Pressekontakt:
Hendrik Fischer
CEO
+49 152 21347892
H.FISCHER@ONE8Y.DE