Wiesbaden, 15. April 2026 – Die Ernennung von Marie-Louise Eta zur Cheftrainerin beim 1. FC Union Berlin stößt bei deutschen Fußballfans auf breite Zustimmung. Nachdem Union Berlin Steffen Baumgart nach nur zwei Siegen aus 14 Rückrundenspielen entlassen hatte, folgt mit Eta eine Nachfolgerin, die Geschichte schreibt: Sie ist die erste Frau, die in der Geschichte der Fußball-Bundesliga als Cheftrainerin eine Männermannschaft betreut – und gleichzeitig die erste in einer der fünf großen europäischen Ligen überhaupt. Laut einer repräsentativen Umfrage des Sportmarktforschungsunternehmens ONE8Y unter 1.272 Fußballinteressierten bewerten 70 Prozent die Entscheidung positiv oder sehr positiv. Nur vier Prozent lehnen sie ab.

Besonders auffällig ist die Altersverteilung: In der Gruppe der über 55-Jährigen fällt die Begeisterung am größten aus. 41 Prozent dieser Altersgruppe bewerten die Ernennung als „sehr positiv“ – deutlich mehr als bei der Generation Z unter 30 Jahren, von denen 26 Prozent diese Einschätzung teilen. „Das bricht ein Klischee: Nicht die Jungen, sondern die Älteren sind in dieser Frage am aufgeschlossensten.“ Hendrik Fischer, CEO von ONE8Y.



Grundsatzfrage: Mehrheit sagt „Ja“ zu Frauen im Männer-Profifußball

Über den Einzelfall hinaus zeigt die Umfrage einen gesellschaftlichen Stimmungswandel: 55 Prozent der Befragten sprechen sich grundsätzlich dafür aus, dass Frauen Männerteams im Profifußball trainieren sollten – unabhängig von Notlagen oder Interimslösungen. Weitere 26 Prozent akzeptieren es zumindest situativ.

Nur neun Prozent lehnen es grundsätzlich ab. Hendrik Fischer dazu: „Der gesellschaftliche Rückhalt für Trainerinnen im Männerprofifußball ist real und breiter als die öffentliche Debatte im Social Web vermuten lässt. Daher ist es umso wichtiger, solche repräsentativen Daten zu erheben“.

Akzeptanz-Lücke kleiner als angenommen

Beim Blick auf konkrete Szenarien bestätigt sich das Bild: 75 Prozent der Fans finden es gut, wenn Frauen Männerteams trainieren. Zum Vergleich: Männer als Trainer von Frauenmannschaften befürworten 81 Prozent. „Union Berlin hat mit Eta nicht nur eine sportliche Entscheidung getroffen – sondern eine, hinter der Fußball-Deutschland steht.“, so das Fazit des Geschäftsführers Hendrik Fischer von ONE8Y.

METHODIK & ONE8Y

Die Studienergebnisse stammen aus der ONE8Y Database, der weltweit ersten lizenzbasierten Marktforschungsdatenbank für das Sportbusiness. Die Befragung umfasst n= 1.272 repräsentativ erhobene Interviews (nach Zensus: Alter, Geschlecht und Region) unter Fußballinteressierten in Deutschland.

ONE8Y wurde 2018 gegründet und zählt zu den führenden Sportbusiness-Beratungen in der DACH-Region. Das Unternehmen vereint Marktforschung mit Beratungsleistungen und unterstützt seine Kunden entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Sitz ist Wiesbaden.

Mehr unter www.one8y-db.com

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